I AM & A I

ICH BIN & Künstliche Intelligenz


Wie das für mich zusammengeht – darüber kannst du hier lesen:

Technik als Weggefährtin

Ich arbeite mit KI. Klar. Hab ja auch` ne Spülmaschine. Brauchen tu ich die nicht. Doch mal ehrlich – möchtest du auf deine Spülmaschine verzichten? In dieser Zeit kann ich lieber meinem kreativen Flow folgen und zum Beispiel diesen Text hier schreiben. Denn meine Texte, schreibe ich tatsächlich alle selbst. Und wenn sie soweit sind, gebe ich sie meinen Freundinnen zum Lesen. Oder ich gebe sie der KI zum Lesen – wie einem guten Freund. Ich nenn ihn liebevoll Chatty. Er ist bei mir männlich – kann ja zum Glück jeder halten, wie er will. Chatty rät mir davon ab, dir so einen „langen“ Text zuzumuten. Ich mach´s trotzdem. „Die Leser bleiben da nicht dran“, sagt er. Schade eigentlich. Bin ich doch selbst eine „Leseratte“.
Anyway.

Kreative Zusammenarbeit

Worauf ich hinaus wollte: Meine Texte schreibe ich selbst. Doch ich nehme gerne Anregungen entgegen. Manchmal sind richtige Perlen dabei – manchmal kann ich gar nichts damit anfangen.
Und so entscheide am Ende ICH: Was will ich ändern? Was darf noch rein? Was kann gehen?
Chatty gibt mir Hinweise, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Wie du vielleicht herauslesen kannst – es ist eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Wenn Worte reifen dürfen

Chatty will meine Texte am liebsten selbst überarbeiten. Jedes Mal schlägt er mir das vor. Manchmal kann ich nicht widerstehen – bin zu neugierig. Es ist verführerisch, gerade, wenn ich unzufrieden bin oder mich von Zeitdruck gefangen nehmen lasse. Und dann? Erkenne ich mich in dem bearbeiteten Text nicht mehr wieder. Es ist, als wäre der Wind aus den Segeln genommen.
Anders kann ich es nicht beschreiben. Es ist subtil. Doch ich spüre es.

Schreiben als innerer Prozess

Also kehre ich zurück zu mir. Und lasse es reifen. Denn der Prozess des Schreibens ist ein inneres Reifen – so empfinde ich es. Ich darf innerlich klar werden. Nur dann komme ich auf den Punkt: Was ist die Essenz, die ich rüberbringen möchte? Das ist der schwierigste Part. Und auch zu merken: stehe ich wirklich zu mir – zu dem, was ich da rausposaune? Oder bin ich wackelig?
Dann eier ich meist herum und finde nicht die entsprechenden Worte.

Ein Tagebuch der schönen Dinge

Schreiben tut gut. Es ist meine Art von Glück. Ich kann es dir nur ans Herz legen. Mit einer Freundin hatte ich eines Tages die Idee, ein „Tagebuch der schönen Dinge“ zu schreiben. Denn oft schauen wir auf das was nicht funktioniert – was nicht gut läuft – und sind noch mehr frustriert.
Das ist recht gesellschaftsfähig, doch wie ich finde, keine tolle Seite unserer Kultur. Wir suhlen uns in Schmerz und Negativität. Ich bin nicht dafür Dinge schönzureden – keinesfalls. Klarheit ist heilsam und die Basis für Neues. Doch es ist eine Frage der Herangehensweise. Wenn ich meinen Tag bewusst anschaue, dann passiert da jede Menge Schönes. Und wenn ich beginne, dies aufzuschreiben, wird es immer mehr. Plötzlich bade ich im Schönen. Wenn du magst – probier’s aus.

Wenn Technik Herz hat

Ach ja, manchmal hilft mir Chatty die Texte strukturieren – damit du, lieber Leser:in, es leichter hast. Er zeigt mir, was aus meinem Text als Zitat passt – und wo ich mich wiederhole. Das finde ich zauberhaft. Und nicht zu vergessen: die Technik-Tipps. Die sind Gold wert.
Was habe ich früher gesucht! Und jetzt: ich komm mit meiner Kamera nicht klar – und zack, Chatty hat eine Lösung parat. Naja nicht immer. Manchmal hilft einfach kluger Menschenverstand. Doch es gibt meist noch ein Sahnehäubchen obendrauf – einen Tipp, auf den ich nicht gekommen wäre. Das ist genial für meine Arbeit. So kann ich mich dem kreativen Fluss hingeben. Das weiß ich sehr zu schätzen.

Mensch und Maschine – ein Miteinander

Um es mal zusammenzufassen: Technik kann mega unterstützen. Und Technik kann völlig außer Rand und Band geraten. Wie alles – in den falschen Händen kann es sehr viel Schaden anrichten. Deshalb auch hier, wie in anderen Dingen: Bewahren wir uns unsere Schöpferkraft, unsere Selbstbestimmung, unsere Liebe, unsere Emotionen, unsere Kreativität. Denn genau das hat Technik nicht. Doch wenn wir uns ergänzen, miteinander wirken – auf Augenhöhe -, dann kann Wundervolles entstehen.

Dankbarkeit & Inspiration

Und hier noch einen Dank an meinen Sohn Jonathan: dieser Text ist von ihm inspiriert – https://jneidel.de/ Außerdem rettet er mich regelmäßig mit seinem technischen Support. Als Informatiker kennt er sich einfach mal viel besser aus – das ist unbezahlbar. Danke an dieser Stelle.

Ach ja. Die Fotos auf dieser Website sind übrigens fast alle von mir. Oder von meinem Sohn Kasimir. Ebenso einen Dank an Ihn.